Was ist zu tun im Obstgarten

Jetzt sollte man darauf achten, das Obstbäume, besonders Apfelbäume gegen Wildverbiss geschützt sind. Dazu eignen sich  engmaschige Drahtgitter, Lattengitter, Plastikspiralen oder ähnliche Barrieren, die um den Stamm herum angebracht werden.  Man kann auch eine Kalkbrühe anrühren, wenn sie mit wildabweisenden Stoffen, wie Franzosenöl, Wermut oder Ochsengalle gemischt wird und den Stamm damit einstreichen.  Leichter ist es sich ein Wildverbissmittel im Handel zu besorgen und damit bei Bedarf den Stamm des Obstbaumes einzustreichen.

Auch gegen Wühlmäuse kann man in der Winterzeit sehr gut bekämpfen. In den Gartencentern und im Samenfachhandel gibt es Wühlmausköder die man in die Laufgänge platziert, denn im Winter gibt s für die Mäuse kaum frische Wurzeln, so das der Köder gerne angenommen wird. Außerdem kann man in der kalten Jahreszeit, die Laufgänge sehr gut erkennen und öffnen. Nachdem man den Köder in einen Gang gelegt hat sollte man diesen wieder gut verschließen, so das kein Licht in den Gang fällt. Allerdings muss man weitere Aktivitäten der Wühlmaus beobachten und gegebenenfalls  weitere Köder auslegen.

Auch sollte das Obstlager regelmäßig überprüft und kranke Früchte aussortiert werden. Am besten ist Obst bei etwa 2 bis 4 °Celsius und etwa 80 % relative Luftfeuchte lagerfähig. Obst und Gemüse sollten nicht zusammen gelagert werden.

Was ist zu tun im Gemüsegarten

Wer ein Gewächshaus hat oder einen Frühbeetkasten, kann noch einige Wintergemüse wie Lauch eingeschlagene Möhren, oder spät ausgesäten Feldsalat und Endivien ernten. Wir müssen nur darauf achten, das in der lichtarmen Zeit, das Glas oder die Folie gereinigt wird. Das lässt sich am besten mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste und warmen Wasser bewerkstelligen.

Überhaupt ist die Winterzeit sehr gut geeignet, sein Gartenwerkzeug auf das kommende Jahr vorzubereiten. Spaten, Grabegabel, Hacken und ähnliches Werkzeug säubern wir und ölen es ein.

Was ist zu tun im Ziergarten

Am Barbaratag (4. Dezember) können Zweige von Süßkirschen, Sauerkirschen, Birken, Holunder und Forsythien geschnitten werden, dann 12 Stunden  in warmes Wasser (35 °C) legen und dann bei ca. 20 °C in eine Vase stellen. Die Zweige blühen dann zur Weihnachtszeit.

Wenn man einen Teich hat, der nicht mindestens 80 cm tief ist oder keine Möglichkeit einer frostsicheren Überwinterung von Seerosen hat, sollten diese jetzt herausgenommen und im Keller überwintert werden.

Die letzten Kübelpflanzen gehören ins Winterquartier oder soweit noch nicht geschehen, in einen frostsicheren, kühlen Raum. Wöchentlich nach Schädlingen überprüfen, um bei Bedarf rechtzeitig zu handeln.

Den Rasen noch vom letzten Laub befreien und bei frostigen Temperaturen ihn nicht betreten, denn wenn die Gräser steif gefroren sind, brechen sie ab und hinterlassen unschöne und faulende Stellen. Auch den Rasenmäher säubern wir jetzt. Der Tank sollte vor der Winterpause restlos leer sein. Resttreibstoff verliert über den Winter seine Zündfähigkeit, so dass Startprobleme programmiert sind. Ist nach dem letzten Einsatz des Jahres also noch etwas Sprit im Tank, sollte der Rasenmäher solange laufen gelassen werden, bis er von alleine ausgeht. Es sollte vor dem Winterschlaf der Ölstand kontrolliert werden. Gegebenenfalls ist es notwendig, einen Ölwechsel durchzuführen. Nach dem letzten Rasenmähereinsatz des Jahres muss das Gerät gründlich gesäubert werden. Am Gehäuse klebende Grasreste werden mit einem Holz- oder Kunststoffspachtel entfernt. Mit Bürste und Wasser wird der Rasenmäher tipptopp sauber gemacht. Wer mit dem Schlauch den Rasenmäher abspritzt, sollte aufpassen, dass er mit dem Strahl nicht Lager, Dichtungen oder Motorteile beschädigt. Zum Reinigen der Unterseite wird der Mäher nach hinten gekippt, so dass die Zündkerze nach oben zeigt. Sind schadhafte Stellen wie Risse oder Kerben am Mäher zu sehen, sollten diese Teile in einer Fachwerkstatt ausgetauscht werden. In der Werkstatt kann man auch gleich das Messer schleifen lassen. Um eine optimale Mähleistung zu erzielen, gehört das Messer alle 25 Arbeitsstunden geschliffen. Der richtige Rastplatz für den Rasenmäher sollte staubfrei, trocken und bei Rasenmähern mit Starterbatterie unbedingt frostfrei sein. Ihn dabei gut abzudecken ist ebenfalls empfehlenswert.

Ansonsten ist jetzt kaum etwas im Garten zu tun und man hat Zeit und Muße die Gartenfotos des letzten Jahres zu sortieren und sich Gedanken über das nächste Gartenjahr zu machen.